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Wir wollen recht haben, uns durchsetzen und den Streit gewinnen. Dabei sind wir uns einem nicht bewusst: Wir können zwar die Auseinandersetzungen in unserer Partnerschaft immer wieder gewinnen, werden dabei aber auf Dauer unsere Beziehung verlieren.

Der Schweizer Arzt und Pionier der Beziehungswissenschaft, Theodor Bovet, prägte den Begriff der Eheperson. Dieses Bild beschreibt, dass zwei Individuen in der Ehe zusammenkommen und zusammen eine Eheperson bilden. Dieser Eheperson kann es gut oder schlecht gehen, sie kann auch erkranken oder sogar sterben.

Wenn wir nun streiten, sollten wir uns immer das Bild der Eheperson vor Augen halten. Wenn mein Gegenüber übergangen wird, wird auch ein Teil unserer Eheperson übergangen. Wenn ich auf Kosten meiner Partnerin gewinne, verliert automatisch auch ein Teil unserer Eheperson. Wenn wir uns im Konflikt abwerten und gegenseitig unsere Bedürfnisse nicht ernst nehmen, vernachlässigen wir damit auch unsere Eheperson. So wird sie mit der Zeit krank werden.

Deshalb sollte die Frage weniger häufig „was will ich?“ lauten. Konflikte sollten sich weniger in der Dimension „du gegen mich“ und „ich gegen dich“ abspielen. In dieser Dimension ist nämlich der Gewinn des einen immer gleich der Verlust des anderen.

Viel öfter sollten wir uns die Frage „was würde unserer Eheperson guttun?“ stellen. Dieses Umdenken führt dazu, dass sich unser Gedankenhorizont öffnet und wir außerhalb der Dimension Gewinn/Verlust kreativ werden können. Es geht dann vielmehr darum, wie wir gemeinsam eine Lösung kreieren können, die uns als Paar weiterbringt und unserer Eheperson hilft.

Ein Beispiel: Sandra und Joel streiten sich darüber, wie sie den Samstag verbringen wollen. Sandra will wandern, Joel will gemeinsame Freunde treffen. Jede zusätzliche Stunde wandern für Sandra bedeutet eine Stunde weniger Zeit mit Freunden für Joel und umgekehrt. Der Gewinn des einen ist direkt der Verlust des anderen. Doch was würde der Eheperson guttun? Diese Frage erweitert plötzlich die Dimensionen der Meinungsverschiedenheit und es gibt Raum für Zugeständnisse an den Partner, ohne sich als Verlierer fühlen zu müssen oder auch für gute Kompromissvorschläge wie Wandern mit Freunden.

 

NEXT LEVEL FÜR MEINE BEZIEHUNG:
Stelle bei eurer nächsten Meinungsverschiedenheit laut die Frage, was eurer Eheperson guttun würde.

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